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Geprüft von Fabian Bitzer, ehemaliger Azubi und Gründer von BerichtsheftKI
Sicherheit | IHK

Berichtsheft Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Ein Berichtsheft für Fachkraft für Schutz und Sicherheit ist der gesetzlich vorgeschriebene Ausbildungsnachweis (§43 BBiG), in dem Auszubildende wöchentlich ihre Tätigkeiten und Lerninhalte über die gesamte 3-jährige Ausbildungsdauer dokumentieren. Objektschutz, Veranstaltungssicherheit, Personenschutz und Revierdienste bestimmen den Arbeitsalltag als Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Während der dreijährigen Ausbildung lernst du, Gefährdungspotenziale zu analysieren, Sicherheitskonzepte zu erstellen und technische Überwachungssysteme zu bedienen. Rechtliche Grundlagen wie das Bewachungsgewerberecht, das Strafgesetzbuch und die Unfallverhütungsvorschriften spielen dabei eine zentrale Rolle. Du führst Kontrollgänge durch, dokumentierst Vorkommnisse im Wachbuch und kommunizierst mit Behörden, Kunden und Kollegen. Brandschutz, Erste Hilfe und Deeskalationstechniken gehören ebenfalls zur Ausbildung. Im Berichtsheft solltest du konkret beschreiben, welche Sicherheitsmaßnahmen du geplant oder durchgeführt hast, welche technischen Anlagen du bedient hast und welche rechtlichen Vorschriften dabei relevant waren. Prüfer achten auf Fachbegriffe und nachvollziehbare Tätigkeitsbeschreibungen. Der Umgang mit modernen Zutrittskontrollsystemen, Videoanalyse-Software und Alarmmanagement-Plattformen wird zunehmend wichtiger.

Auf einen Blick

3

Jahre Ausbildung

IHK

Zuständige Kammer

5

Rahmenplan-Positionen

8

Lernfelder

Das Berichtsheft ist laut §43 BBiG Zulassungsvoraussetzung zur Abschlussprüfung. Rahmenplan-Daten basieren auf der BIBB-Datenbank und gesetze-im-internet.de.

Was steht im Ausbildungsrahmenplan für Fachkraft für Schutz und Sicherheit?

Diese Berufsbildpositionen definieren was du in deiner Ausbildung lernst. Die Begriffe sollten in deinem Berichtsheft vorkommen.

Nr. Berufsbildposition Wochen
1 Rechtsgrundlagen für Sicherheitsdienste anwenden 12
2 Sicherheitsbereiche überwachen und schützen 20
3 Gefährdungspotenziale erkennen und bewerten 14
4 Sicherheitstechnische Einrichtungen und Hilfsmittel anwenden 16
5 Sicherheitsdienstliche Maßnahmen planen und durchführen 18

Wie sieht ein Berichtsheft für Fachkraft für Schutz und Sicherheit aus?

So kann ein Wochenbericht als Fachkraft für Schutz und Sicherheit aussehen. Unsere KI erstellt ähnliche Einträge aus deiner 45-Sekunden-Sprachnachricht.

KW 4 1. Lehrjahr

Einweisung in den Empfangsdienst eines Bürokomplexes. Besucherausweise erstellt, Zugangskontrollen durchgeführt und Fahrzeuge auf dem Betriebsgelände registriert. Einführung in die Bedienung der Videoüberwachungsanlage mit 24 Kameras.

KW 15 1. Lehrjahr

Theoretische Unterweisung zu den Rechtsgrundlagen im Bewachungsgewerbe (§ 34a GewO, DGUV Vorschrift 23). Fallbeispiele zu Notwehr und Jedermannsrecht bearbeitet. Dokumentation im Wachbuch geübt.

KW 28 2. Lehrjahr

Revierdienst in einem Industriegebiet: Kontrollgänge nach festgelegtem Tourenplan, Überprüfung von Türen, Fenstern und Brandschutztüren. Alarmmeldung an die Leitstelle weitergeleitet und Protokoll erstellt.

KW 40 2. Lehrjahr

Sicherheitskonzept für eine Firmenveranstaltung mit 500 Gästen erstellt. Flucht- und Rettungswege geprüft, Einlasskontrollen geplant und Funkgeräte programmiert. Abstimmung mit dem Veranstalter und der Feuerwehr.

KW 8 3. Lehrjahr

Vorbereitung auf die Abschlussprüfung: Erstellung einer Gefährdungsanalyse für ein Einkaufszentrum. Schwachstellen identifiziert, technische und personelle Maßnahmen vorgeschlagen und die Wirtschaftlichkeit bewertet.

Welche Lernfelder hat die Berufsschule für Fachkraft für Schutz und Sicherheit?

LF Bezeichnung Stunden
1 Den Sicherheitsbereich erkunden 60h
2 Objekte bewachen und sichern 80h
3 Personen kontrollieren und Zugang sichern 80h
4 Alarmanlagen und Sicherheitssysteme bedienen 60h
5 Rechtliche Grundlagen des Sicherheitsgewerbes anwenden 80h
6 Notfallmanagement und Erste Hilfe anwenden 60h
7 Brandschutz und Evakuierungen durchführen 60h
8 Kommunikation und Dokumentation im Sicherheitsdienst 60h

Was muss ich als Fachkraft für Schutz und Sicherheit über das Berichtsheft wissen?

Was schreibe ich als Fachkraft für Schutz und Sicherheit ins Berichtsheft?
Beschreibe konkret deine Tätigkeiten wie Kontrollgänge, Zugangskontrollen, Alarmverfolgung oder Veranstaltungsabsicherung. Nenne die eingesetzten technischen Mittel (Videoüberwachung, Zutrittskontrollsysteme, Funkgeräte) und die relevanten Rechtsgrundlagen.
Welche Fachbegriffe sollten im Berichtsheft einer Fachkraft für Schutz und Sicherheit vorkommen?
Begriffe wie Gefährdungsanalyse, Deeskalation, Interventionszeit, Bewachungsverordnung, DGUV Vorschrift 23, Brandmeldeanlage, Zutrittskontrollsystem, Revierdienst und Wachbuch zeigen fachliche Tiefe und helfen bei der Prüfungsvorbereitung.
Wie oft muss das Berichtsheft in der Sicherheitsausbildung geführt werden?
Das Berichtsheft ist wöchentlich zu führen. Die IHK prüft die Vollständigkeit vor der Zulassung zur Abschlussprüfung. Fehlende oder oberflächliche Einträge können die Prüfungszulassung gefährden.

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