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Geprüft von Fabian Bitzer, ehemaliger Azubi und Gründer von BerichtsheftKI
Landwirtschaft | Landwirtschaft

Berichtsheft Landwirt

Ein Berichtsheft für Landwirt ist der gesetzlich vorgeschriebene Ausbildungsnachweis (§43 BBiG), in dem Auszubildende wöchentlich ihre Tätigkeiten und Lerninhalte über die gesamte 3-jährige Ausbildungsdauer dokumentieren. Morgens die Kühe melken, mittags den Acker pflügen und abends die Ernteerträge kalkulieren: Der Beruf des Landwirts vereint praktische Arbeit mit Natur, Technik und Betriebswirtschaft. In deiner Ausbildung lernst du Pflanzenproduktion, Tierhaltung, Landtechnik und betriebswirtschaftliche Steuerung landwirtschaftlicher Betriebe. Du bedienst moderne Traktoren mit GPS-Steuerung, berechnest Düngermengen nach Bodenanalysen und planst Fruchtfolgen für optimale Erträge. Tierwohl, Umweltschutz und Nachhaltigkeit spielen eine immer größere Rolle. Auch die Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und die Beantragung von EU-Fördermitteln gehören zu deinen Aufgaben. Die Prüfung wird vor der Landwirtschaftskammer abgelegt. Für das Berichtsheft dokumentierst du wöchentlich die durchgeführten Arbeiten auf dem Feld, im Stall und im Büro. Verwende Fachbegriffe wie Fruchtfolge, Bodenbearbeitung, Grunddüngung, N-min-Probe, Silierung, Futtermittelberechnung, Herdenmanagement, Precision Farming oder Cross-Compliance. Nenne Kulturen, Maschinen, Mengen und Ergebnisse konkret.

Auf einen Blick

3

Jahre Ausbildung

Landwirtschaft

Zuständige Kammer

5

Rahmenplan-Positionen

Das Berichtsheft ist laut §43 BBiG Zulassungsvoraussetzung zur Abschlussprüfung. Rahmenplan-Daten basieren auf der BIBB-Datenbank und gesetze-im-internet.de.

Was steht im Ausbildungsrahmenplan für Landwirt?

Diese Berufsbildpositionen definieren was du in deiner Ausbildung lernst. Die Begriffe sollten in deinem Berichtsheft vorkommen.

Nr. Berufsbildposition Wochen
1 Pflanzenproduktion und Pflanzenschutz 18
2 Tierproduktion und Tierhaltung 16
3 Bedienen und Warten von Landmaschinen 10
4 Betriebswirtschaft und Vermarktung 8
5 Naturschutz und Landschaftspflege 6

Wie sieht ein Berichtsheft für Landwirt aus?

So kann ein Wochenbericht als Landwirt aussehen. Unsere KI erstellt ähnliche Einträge aus deiner 45-Sekunden-Sprachnachricht.

KW 10 1. Lehrjahr

Bodenbearbeitung für die Sommergerste: Grubber eingesetzt, Saatbettbereitung mit der Kreiselegge durchgeführt. Saatgutmenge berechnet (160 kg/ha) und Drillmaschine eingestellt. 25 Hektar ausgesät.

KW 22 1. Lehrjahr

Milchviehhaltung: Morgens und abends im Melkstand mitgearbeitet. Eutergesundheit kontrolliert und Zellzahlergebnisse dokumentiert. Fütterung der Milchkühe nach Futterplan (TMR-Mischung) vorbereitet.

KW 35 2. Lehrjahr

Getreideernte: Mähdrescher (Claas Lexion 750) gefahren und Kornfeuchte kontrolliert. Erntegut auf den Hof transportiert und Trocknungsanlage beschickt. Erträge pro Schlag dokumentiert und mit Vorjahresdaten verglichen.

KW 44 2. Lehrjahr

Düngung: N-min-Proben gezogen und ans Labor geschickt. Düngebedarfsermittlung nach Düngeverordnung durchgeführt. Kalkammonsalpeter mit dem Düngerstreuer ausgebracht (120 kg N/ha auf Winterweizen).

KW 8 3. Lehrjahr

Betriebswirtschaft: Deckungsbeitragsrechnung für Winterweizen und Silomais erstellt. Maschinenkosten berechnet und Verfahrensvergleich (Eigenmechanisierung vs. Lohnunternehmer) durchgeführt.

KW 18 3. Lehrjahr

Precision Farming: GPS-gestützte Teilflächenbewirtschaftung vorbereitet. Ertragskarte ausgewertet, Applikationskarte für die variable Düngung erstellt und ins Terminal des Traktors übertragen.

Was muss ich als Landwirt über das Berichtsheft wissen?

Was schreibt man als Landwirt ins Berichtsheft?
Dokumentiere wöchentlich alle Arbeiten in Pflanzenproduktion, Tierproduktion und Betriebsführung. Nenne Kulturen, Sorten, Mengen, Maschinen und Ergebnisse. Fachbegriffe wie Fruchtfolge, N-min-Probe, Silierung, Herdenmanagement oder Deckungsbeitrag zeigen Fachkompetenz.
Wo legt man als Landwirt die Prüfung ab?
Die Prüfung wird vor der zuständigen Landwirtschaftskammer abgelegt, nicht vor der IHK oder HWK. Sie besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil, in dem Aufgaben aus Pflanzen- und Tierproduktion sowie Betriebswirtschaft geprüft werden.
Brauche ich einen Führerschein für die Landwirt-Ausbildung?
Der Führerschein Klasse T (Traktoren bis 60 km/h) ist sehr empfehlenswert und kann ab 16 Jahren erworben werden. Viele Betriebe setzen ihn voraus. Zusätzlich ist Klasse B (Pkw) ab 18 Jahren für Fahrten mit dem Anhänger auf öffentlichen Straßen wichtig.

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