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Geprüft von Fabian Bitzer, ehemaliger Azubi und Gründer von BerichtsheftKI
Industrie | HWK

Berichtsheft Verfahrenstechnologe Mühlen- und Getreidewirtschaft

Ein Berichtsheft für Verfahrenstechnologe Mühlen- und Getreidewirtschaft ist der gesetzlich vorgeschriebene Ausbildungsnachweis (§43 BBiG), in dem Auszubildende wöchentlich ihre Tätigkeiten und Lerninhalte über die gesamte 3-jährige Ausbildungsdauer dokumentieren. Rund 550 Mühlen verarbeiten in Deutschland jährlich Millionen Tonnen Getreide zu Mehl, Schrot und Flocken. Verfahrenstechnologen für Mühlen- und Getreidewirtschaft steuern diese Verarbeitungsprozesse und sorgen dafür, dass hochwertige Mahlerzeugnisse in gleichbleibender Qualität entstehen. Während der Ausbildung lernst du, Getreide zu prüfen, zu reinigen und in mehrstufigen Walzenstuhlpassagen zu vermahlen. Du bedienst Plansichter, Walzenstühle, Aspirateure und Grießputzmaschinen und stellst die Mahlparameter nach gewünschtem Mehltyp ein. Die Qualitätskontrolle umfasst Feuchtigkeitsmessungen, Aschebestimmungen und Fallzahlprüfungen nach ICC-Standard. Auch die Lagerung von Getreide in Silos mit Belüftungs- und Temperaturüberwachung sowie die Mischung verschiedener Getreidesorten zu Vermahlungspartien gehören zu deinem Aufgabenbereich. Im Berichtsheft beschreibst du die Mahlprozesse mit den eingesetzten Maschinen und Parametern. Fachbegriffe wie Walzenstuhl, Plansichter, Passage, Mehltype, Aschegehalt, Fallzahl, Grießputzmaschine, Aspirateur, Silobelüftung und Vermahlungsdiagramm gehören in deine Einträge. Statt "Getreide gemahlen" nenne Getreideart, Passage und die angestrebte Mehltype.

Auf einen Blick

3

Jahre Ausbildung

HWK

Zuständige Kammer

7

Rahmenplan-Positionen

Das Berichtsheft ist laut §43 BBiG Zulassungsvoraussetzung zur Abschlussprüfung. Rahmenplan-Daten basieren auf der BIBB-Datenbank und gesetze-im-internet.de.

Was steht im Ausbildungsrahmenplan für Verfahrenstechnologe Mühlen- und Getreidewirtschaft?

Diese Berufsbildpositionen definieren was du in deiner Ausbildung lernst. Die Begriffe sollten in deinem Berichtsheft vorkommen.

Nr. Berufsbildposition Wochen
1 Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht 4
2 Getreidereinigung und Aufbereitung 14
3 Vermahlung und Passagenführung 20
4 Qualitätskontrolle und Laborprüfung 12
5 Lagerung und Silotechnik 10
6 Mischungstechnik und Verpackung 8
7 Anlagentechnik und Instandhaltung 6

Wie sieht ein Berichtsheft für Verfahrenstechnologe Mühlen- und Getreidewirtschaft aus?

So kann ein Wochenbericht als Verfahrenstechnologe Mühlen- und Getreidewirtschaft aussehen. Unsere KI erstellt ähnliche Einträge aus deiner 45-Sekunden-Sprachnachricht.

KW 6 1. Lehrjahr

Angeliefertes Weizengetreide bei der Annahme auf Feuchtigkeit, Besatz und Fallzahl geprüft. Die Messwerte im Wareneingangsprotokoll erfasst und die Charge dem passenden Silo zugewiesen.

KW 21 1. Lehrjahr

Die Getreidereinigungsanlage bedient. Den Aspirateur auf Windstärke eingestellt, den Steinausleser kontrolliert und die Trieur-Zylinder auf korrekte Aussortierung geprüft.

KW 38 2. Lehrjahr

Die Walzenstühle der ersten Schrotpassage eingestellt. Den Walzenabstand nach Vermahlungsdiagramm justiert, die Riffelung geprüft und den Mahlspalt am Schrotmehl kontrolliert.

KW 4 2. Lehrjahr

Den Plansichter überwacht und die Siebbespannung kontrolliert. Die Mehltype-Trennung geprüft, verstopfte Siebe gereinigt und die Siebergebnisse mit den Sollwerten abgeglichen.

KW 20 3. Lehrjahr

Eine Aschebestimmung an einer Mehlprobe nach ICC-Standard durchgeführt. Die Probe im Muffelofen verascht, den Aschegehalt berechnet und die Mehltype 550 bestätigt.

KW 42 3. Lehrjahr

Eine Vermahlungspartie aus drei verschiedenen Weizensorten zusammengestellt. Die Fallzahlen und Feuchtigkeiten der Partien bewertet, das Mischungsverhältnis berechnet und die Partie zum Vermahlen freigegeben.

Was muss ich als Verfahrenstechnologe Mühlen- und Getreidewirtschaft über das Berichtsheft wissen?

Welche Fachbegriffe gehören ins Berichtsheft als Verfahrenstechnologe Mühlen- und Getreidewirtschaft?
Zentrale Begriffe sind Walzenstuhl, Plansichter, Passage, Mehltype, Aschegehalt, Fallzahl, Grießputzmaschine, Aspirateur, Vermahlungsdiagramm und Silobelüftung. Nenne stets Getreideart, Passage und angestrebte Mehltype.
Muss ich Laborprüfungen im Berichtsheft dokumentieren?
Ja, die Qualitätskontrolle ist ein wichtiger Prüfungsbestandteil. Beschreibe Feuchtigkeitsmessungen, Aschebestimmungen und Fallzahlprüfungen mit der angewandten Methode, den Messergebnissen und der daraus abgeleiteten Mehltype.
Wird das Berichtsheft bei der HWK-Gesellenprüfung kontrolliert?
Ja, die HWK prüft das Berichtsheft vor der Zulassung zur Gesellenprüfung. Alle Ausbildungswochen müssen lückenlos dokumentiert und unterschrieben sein. Die Prüfer achten auf Vielfalt bei den beschriebenen Verarbeitungsprozessen.

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