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Geprüft von Fabian Bitzer, ehemaliger Azubi und Gründer von BerichtsheftKI
Kaufmännisch | Freie Berufe

Berichtsheft Notarfachangestellter

Ein Berichtsheft für Notarfachangestellter ist der gesetzlich vorgeschriebene Ausbildungsnachweis (§43 BBiG), in dem Auszubildende wöchentlich ihre Tätigkeiten und Lerninhalte über die gesamte 3-jährige Ausbildungsdauer dokumentieren. Grundstückskäufe beurkunden, Testamente entwerfen, Handelsregisteranmeldungen vorbereiten und Gesellschaftsverträge prüfen: Notarfachangestellte sind die rechte Hand des Notars bei allen Beurkundungs- und Beglaubigungsangelegenheiten. In deiner Ausbildung lernst du, Urkunden und Verträge vorzubereiten, Grundbuchauszüge und Handelsregisterauszüge zu beschaffen, Kostenberechnungen nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) durchzuführen und den Zahlungsverkehr über Notaranderkonten abzuwickeln. Du arbeitest mit Fachsoftware für die Urkundenerstellung und kommunizierst mit Grundbuchämtern, Gerichten, Banken und Mandanten. Rechtliches Grundwissen im Immobilien-, Erb- und Gesellschaftsrecht bildet das Fundament deiner täglichen Arbeit. Im Berichtsheft beschreibst du wöchentlich, welche Vorgänge du bearbeitet, welche Urkunden du vorbereitet und welche Kostenberechnungen du durchgeführt hast. Nutze Fachbegriffe wie Beurkundung, Beglaubigung, Grundbucheintragung, Auflassung, Grundschuld, Erbschein, GNotKG, Notaranderkonto, Handelsregisteranmeldung oder Gesellschaftsvertrag. Beschreibe konkret, welche Rechtsgebiete betroffen waren.

Auf einen Blick

3

Jahre Ausbildung

Freie Berufe

Zuständige Kammer

5

Rahmenplan-Positionen

Das Berichtsheft ist laut §43 BBiG Zulassungsvoraussetzung zur Abschlussprüfung. Rahmenplan-Daten basieren auf der BIBB-Datenbank und gesetze-im-internet.de.

Was steht im Ausbildungsrahmenplan für Notarfachangestellter?

Diese Berufsbildpositionen definieren was du in deiner Ausbildung lernst. Die Begriffe sollten in deinem Berichtsheft vorkommen.

Nr. Berufsbildposition Wochen
1 Vorbereiten und Abwickeln von Beurkundungen 18
2 Grundbuch- und Registerangelegenheiten bearbeiten 12
3 Kostenrecht und Rechnungswesen 10
4 Nachlassangelegenheiten bearbeiten 8
5 Büroorganisation und Mandantenkommunikation 8

Wie sieht ein Berichtsheft für Notarfachangestellter aus?

So kann ein Wochenbericht als Notarfachangestellter aussehen. Unsere KI erstellt ähnliche Einträge aus deiner 45-Sekunden-Sprachnachricht.

KW 4 1. Lehrjahr

Einarbeitung im Notariat: Posteingang bearbeitet, Mandantenakten angelegt und Grundbuchauszüge beim Amtsgericht elektronisch angefordert. Aufbau des Grundbuchs (Bestandsverzeichnis, Abteilungen I-III) kennengelernt.

KW 16 1. Lehrjahr

Vorbereitung eines Grundstückskaufvertrags: Grundbuchauszug geprüft, Belastungen identifiziert und Löschungsbewilligungen angefordert. Vertragsentwurf nach Vorlage erstellt und Beurkundungstermin koordiniert.

KW 30 2. Lehrjahr

Beurkundung begleitet: Kaufvertrag für eine Eigentumswohnung beurkundet. Protokoll geführt, Auflassung vorbereitet und Grundbuchantrag (Eigentumsumschreibung, Grundschuldbestellung) beim Amtsgericht eingereicht.

KW 42 2. Lehrjahr

Erbrecht: Testament nach Diktat des Notars entworfen. Pflichtteilsansprüche erläutert bekommen und Erbscheinantrag vorbereitet. Kostenberechnung nach GNotKG für die Testamentsbeurkundung erstellt.

KW 8 3. Lehrjahr

Gesellschaftsrecht: GmbH-Gründung vorbereitet. Gesellschaftsvertrag entworfen, Gesellschafterliste erstellt und Handelsregisteranmeldung beim elektronischen Handelsregister eingereicht. Notarkosten berechnet.

KW 20 3. Lehrjahr

Abschlussprojekt: Kompletten Immobilienverkauf selbstständig abgewickelt. Grundbuchrecherche, Vertragsentwurf, Beurkundungsvorbereitung, Grundbuchantrag und Kostenberechnung durchgeführt. Zahlungsabwicklung über Notaranderkonto koordiniert.

Was muss ich als Notarfachangestellter über das Berichtsheft wissen?

Was gehört ins Berichtsheft als Notarfachangestellter?
Beschreibe wöchentlich, welche Vorgänge du bearbeitet hast. Nenne Rechtsgebiet, Art der Urkunde und durchgeführte Arbeitsschritte. Fachbegriffe wie Auflassung, Grundschuld, GNotKG, Handelsregisteranmeldung oder Notaranderkonto zeigen Fachkompetenz.
Wo legt man die Prüfung als Notarfachangestellter ab?
Die Prüfung wird vor der jeweiligen Notarkammer oder Rechtsanwaltskammer abgelegt, nicht vor der IHK oder HWK. Die Ausbildung gehört zu den freien Berufen. Prüfungsfächer sind Notariatsgeschäfte, Kostenrecht, Rechnungswesen und Wirtschafts-/Sozialkunde.
Brauche ich juristische Vorkenntnisse für die Ausbildung?
Nein, rechtliches Grundwissen wird in der Ausbildung und Berufsschule vermittelt. Wichtig sind sorgfältiges Arbeiten, gutes Textverständnis und Diskretion, da du mit vertraulichen Dokumenten arbeitest. Ein guter Realschulabschluss oder Abitur wird von den meisten Notariaten erwartet.

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